“Was ist los, Frau Mimimi?”

“Warum bloggst du nicht mehr?”

Was den Blog angeht, so ist es ziemlich still um mich geworden – ich weiss. Nur woran das liegt, weiss ich leider nicht. Oftmals, weil mir 140 Zeichen genügen – und tun sie es nicht, so sehe ich eine Herausforderung darin, meinen Gedanken kompakter zu verpacken. Meine Deutschlehrer wären stolz auf mich. Oftmals, weil ich euch zum Lachen bringen möchte – und Vieles in meinem Kopf genau die gegenteilige Wirkung hat. Daran arbeite ich. Versprochen. Und manchmal auch schlicht und einfach daran, dass ich eine langweilige Uschi bin, die einfach nichts zu erzählen hat.

… Und manchmal sind gar keine Worte in meinem Kopf – sondern Bilder. Manche von euch mögen ja vielleicht mitbekommen haben, dass meine Kamera und ich uns sehr, sehr lieben. Und damit es nun auch alle mitbekommen können, ist es nun offiziell! Es gibt eine Website (die nur vorübergehend so aussieht – was ganz Fantastisches steht an!) und eine Facebookseite, auf der ich die schönsten Bilder meiner Shoots teile.

Was das für euch bedeutet? Dass ihr mich mieten könnt. Wie ein Auto, nur weniger schwer  anders. Ein Auto kann gar nicht fotografieren. Und ich? Ich freue mich einfach unfassbar auf neue Aufträge, neue Menschen,  ganz viel Liebe. Sehr viel Liebe. Denn Liebe ist wichtig.

… Und darüber werden wir uns auch noch unterhalten. Versprochen.

IMG_0617(Bonus, weil Bilder einfach cool sind: Eine wunderschöne Jill im herbstlichen Bonn.)

Mond(gesicht)phasen: Meine optische Entwicklung

Some men just want to watch the world burn. Und manche Frauen wollen meine dunkelsten Geheimnisse sehen – so auch die Natascha , die mich in ihrem eigenen Post zum gleichen Thema getaggt hat : Meine optische Entwicklung.

Nun ja. Okay. Glücklicherweise sind viele Bilder dieser Zeit nicht mehr wieder zu finden dank unzuverlässigen Festplatten – viele Andere sind auf Papier gedruckt und befinden sich irgendwo dort, wo kein Mensch sie jemals finden würde – hoffe ich. Die Pubertät hat mich nicht verschont – neben einer vollen Ladung Akne, Übergewicht und Haarausfall gab es fürchterliche Schminktechniken und Kleiderwahl, die niemals jemand gutheißen könnte – außer mir selbst zu der gegebenen Zeit. Dennoch ließen sich (leider) ein paar Bilder zusammenfinden (“leider” erst ca. ab meinem 14ten Lebensjahr). Für euch tue ja auch echt alles!

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(Wassermelonen sind übrigens auch 18 Jahre später “der Shit”. )

Nun bin ich ja nicht so gemein, wie die Natascha – gerne würde auch ich sehen, wie aus euch ordentlich aussehende, unpeinliche Menschen geworden sind, taggen werde ich allerdings niemanden – Freiwillige vor! Wer Lust verspürt, darf sich hiermit gerne sanft angeschubst fühlen!

Gestrandete Seekuh…

aka “Wir waren an der Nordsee”.

Genauer gesagt waren wir Campen in Südholland. So richtig. Auf einem Campingplatz. Mit einem Wohnmobil. Wir Spießer.

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Dass es mein erster Campingtrip war, hätte ein geschultes Auge sofort an meinem Tascheninhalt bemerkt. Neben niedlichen Kleidchen, Malerei-Zubehör und Ballerinas blieb viel zu wenig Platz für Wind- Kälte und Ekelhaftigkeitschützende Kleidungsartikel á la “Jack Wolfskin”. Nicht, dass ich so Etwas überhaupt besitzen würde – schadet ja dem Image. Auch die Tatsache, dass ich mit “Surfermädchen Undone-Look” durch Holland spazierte verdanke ich meinen Einpack-skills, denn auch eine Haarbürste gehörte nicht zu den Dinge, an die ich gedacht habe. Meine innere Carmen Geiss war untröstlich und musste mit einem Besuch bei Roermond auf dem Rückweg wiederbelebt werden. (Es geht uns beiden nun wieder gut.)

Gerne würde ich euch nun von den super aufregenden Abenteuern erzählen, die wir erlebt haben. Ich würde euch erzählen, dass wir Kitesurfen waren (Lüge: Nur der Mann war Kitesurfen. Sollte ich jemals die Angst vor der Blamage bekämpft und mir diverse Koordinationsfähigkeiten angeeignet haben, würde ich es auch ausprobieren. Schon alleine, weil ich das Gefühl habe, dass ein Neopren-Anzug mir stehen könnte. Irgendwann.) und ich jeden Morgen am Strand laufen ging  (Leider war es mir zu kaltwindigblöd um auch nur ans Laufen zu denken) , jedoch bestand mein Tag aus dem Lesen von Kitsch- statt Unilektüre und dem Verzehren von Schokoriegeln. Abends gab es örtliches Bier und (gefühlte) Minusgrade.

Schön war es trotzdem, irgendwie.

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So romantisch!

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Blog of Shame

Bloggen ist cool. Nicht zu bloggen ist nicht cool. Und es gibt kein Wort, das den Maß an Uncoolness (Coolfreiheit? Coollosigkeit?) beschreibt, der bei meiner Bloglage vorliegt. Ja, fast fünf Monate nicht zu bloggen ist weder cool, noch gesund.

Und dabei versuchte ich zu bloggen! Wirklich! In meinen Entwürfen finden sich unzählige angefangene, aber nie fertig gestellte Posts, deren Reichweite von russischer Spionfilm-Musik, über meine Laufabenteuern in Laufschuhen, bis zur Selbstbeweihräucherung und Lobhymnen auf mich selbst, die selbst Kim Jong Un ein bisschen übertrieben finden würde. Aber aus all dem wurde natürlich nichts, denn ich hatte ja eine Schreibblockade. Kann ja passieren. Wolfgang Koeppen hatte auch eine. Dreißig Jahre hat er für zwei Bücher gebraucht. Vielleicht hatte er keine Lust zu schreiben. Vielleicht fand er sich aber auch so wie ich mich in den letzten fünf Monaten gefunden habe, nämlich gar nicht mal so gut (also ziemlich scheiße) und unbedeutend. Unfähig. Konzentrationslos. Hat sich Koeppen dann gedacht “Uff, ich glaube, ich muss mich auf mich konzentrieren, hübscher werden, schöner werden, ein paar Kilos verlieren und das Mojo wiederfinden?”

Wahrscheinlich nicht, wahrscheinlich war ihm eher egal, wie sein Lidstrich morgens wurde und es war auch nicht tag-definierend, ob er nun Tausend oder Tausenddrölfhundertdreißig Kalorien zu sich nahm und dann zu einer Psychobitch wurde, weil er nicht zufrieden mit sich war. Ich, hingegen, schon. Zwischen dem dramatischen Kampf ums Überleben (wer kurz vor einem langen Wochenende im Supermarkt einkauft, kennt dieses Gefühl) fand ich mich in einer Achterbahn, nein – in einer Sinuskurve wieder, die aus den Punkten “Yay! Ich find mich cool,sehe nicht mal so scheiße aus, und hab was zu sagen!” und “Niemanden interessiert’s, gib auf!” bestand.  Oft war ich so mit diesem inneren Streit beschäftigt, dass ich vergaß, Spaß zu haben. Sogar das Fotografieren hat mir meine innere Spaßbremsen-Stimme kaputt gemacht. (Und wenn es nach ihr ginge, würde ich auch diesen Beitrag in die Papiertonne werfen.)

Ob ich mein Mojo schon wieder habe? Ich weiss es nicht. In den letzten Tagen fällt es mir zwar weniger schwer, die “Party Pooper”-Stimme auszublenden, aber noch fühlt sie sich ganz wohl dabei. Hoffentlich nicht mehr lange und schon gar nicht auf dem Blog, denn dafür habe ich ganz andere Pläne.

Und weil ich den Beitrag auf einer schönen Note enden lassen möchte (bevor ich doch noch dem Wunsch nachgehe, das Ganze in die Tonne zu stecken), zeige ich euch ein Portrait von N., welches ihr noch nicht kennt, obwohl ich es euch seit drei Monaten zeigen will.

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(Vielen Dank an Guddy, die für den heutigen subtilen Arschtritt zuständig war. Und an Julia für das non-stop nerven der letzten Wochen. Und an alle, die mich immer noch in ihren Readern haben. Ihr seid die wahren Optimisten!)

PmDD12 – Christmas Edition!

It’s that time of year
When the world falls in love
Every song you hear
Seems to say
Merry Christmas
May your New Year dreams come true

Sinatra, “The Christmas Waltz”

Endlich wieder ein Picture my Day-Day und das auch noch an Weihnachten! Und das auch noch an einem Tag, wo ich nicht nur pathetisch auf dem Sofa rumliege und ein Kölsch nach dem Anderen in meinen Körper einfülle! Und das auch noch ein einem Tag, an dem ich Menschenkontakt habe! Es ist, als sei dieser Tag von den Sternen bestimmt gewesen, und nicht vom Tobias, der das Ganze super toll gemacht hat!

(doofe Bildergröße ist bedingt durch meine Doofheit, wie alles Andere hier. Entschuuldigung.)

by Darya Gulyamova

Mitternacht. Das bin ich. Mit nicht so top gestylten Haaren. Aber wenigstens trinke ich nicht und sehe echt vorbildlich nett aus. Schon mal gut!

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